

Der im Ryetec-Hauptsitz gedrehte Rundgang beginnt mit der Präsentation der Zocon Isobus Sämaschine, die am Ryetec RESTORER ALD-E Tiefenlockerer montiert ist. Jordon erklärt die Konfiguration und hebt die von Ryetec speziell entwickelten, ausklappbaren Einstiegsstufen hervor, die das Befüllen des Saatgutbehälters erleichtern.
Das Video konzentriert sich auf die präzise Kalibrierung für die jeweilige Saatgutart. In diesem Fall wählt das Team die blaue Saatwalze, die sich ideal für mittelgroßes Saatgut bei moderaten Ausbringungsmengen eignet. Jordon erklärt, dass jede Zocon-Sämaschine über verschiedene Walzenoptionen verfügt, um unterschiedliche Saatgutgrößen und -mengen zu ermöglichen: kleinere Rillen für feines Saatgut und größere Rillen für ertragreichere Kulturen. Der Walzenwechsel ist schnell und einfach: Er erfolgt mithilfe von zwei Spannschlössern und einer Lagereinheit, die seitlich aus der Maschine herausgeschoben wird.
In der Nähe befindet sich der integrierte Kalibrierbehälter, der während des Betriebs und Transports sicher einrastet. Bei Bedarf lässt er sich herausziehen, sodass die Bediener Kalibrierungsprüfungen sicher und einfach im Feld durchführen können. Ebenfalls auf dieser Seite des Geräts befindet sich eine Einstellhilfe für die Zuführwalze mit klaren Einstellungen für kleinere und größere Saatgutsorten.
Um die Kalibrierung für Einzelbediener zu vereinfachen, verfügt die Zocon-Sämaschine über eine Kalibriertaste, die je nach Anzahl der Betätigungen einen 30- oder 60-sekündigen Testzyklus startet. Vor Beginn demonstriert Jordon, wie die Auslaufplatte entfernt wird, damit das Saatgut in den Kalibrierbehälter fallen kann. Die Platte ist mit einem einfachen Kanal- und Clipsystem ausgestattet und lässt sich daher schnell abnehmen und wieder anbringen, ohne dass Teile auf dem Feld verloren gehen.
Nachdem der Saatgutbehälter eingesetzt ist, steigt Jordon in die Traktorkabine, um auf das Isobus-Benutzerterminal zuzugreifen, über das die Arbeitsparameter der Sämaschine verwaltet werden. Vom Startbildschirm aus öffnet er über das Einstellungssymbol das Kalibrierungsmenü und startet den Kalibrierungszyklus. Die Säwalze läuft automatisch 30 Sekunden lang und füllt den Saatgutbehälter mit einer abgemessenen Saatgutprobe.
Nach dem Durchlauf wiegt Jordon die gesammelten Samen mit einer geeichten Waage – in diesem Beispiel 712 Gramm – und gibt diesen Wert in das Isobus-Terminal ein. Das System berechnet und bestätigt umgehend die erfolgreiche Kalibrierung.
Nach Abschluss der Kalibrierung demonstriert Jordon, wie man die gewünschte Ausbringungsmenge über das Feld „Gewünschte Ausbringungsmenge“ der Sämaschine einstellt. In dieser Demonstration ist der Zielwert auf 3,7 Kilogramm pro Hektar eingestellt. Das System berechnet automatisch einen Fahrgeschwindigkeitsbereich zwischen 1,8 und 8,6 km/h für eine präzise Abdeckung.
Bevor es aufs Feld geht, erinnert Jordon die Zuschauer daran, die Auswurfplatte wieder in ihre Arbeitsposition zu bringen, um eine korrekte Saatgutverteilung zu gewährleisten. Ist dies erledigt, ist das System betriebsbereit und verteilt das Saatgut präzise. In Kombination mit dem Tiefenlockerer RESTORER ALD-E ermöglicht es eine effiziente Saatgutaussaat in einem Arbeitsgang.
Diese Methode spart nicht nur Zeit, sondern gewährleistet auch eine gleichmäßige Saattiefe und -abdeckung und hilft Lohnunternehmern und Landwirten, unter verschiedenen Bodenbedingungen konsistente Ergebnisse zu erzielen.